David gegen Goliath

Nach dem Auswärtssieg in Glesch hatten wir diesmal die 7. Mannschaft des FC Köln zu Gast. Wir, quasi ebenfalls auswärts, auf Mödrather Boden und Material, ohne Stefan und Ralf, dafür mit Steffen und Guido und mit der ausdrücklichen Genehmigung von Guidos Frau, dass der FC in diesem Fall ausnahmsweise mal verlieren dürfe. Der Gegner auch nicht in Bestbesetzung (was bekanntlich beim FC nie vorkommt), dafür aber mit einem reichhaltigen Fundus als Mannschaftsaufstellung, so dass selbst der Fünfer von den Punkten her noch bei uns an 1 gestanden hätte.
Klare Verhältnisse anscheinend. Doch der Reihe nach: Nachdem wir die Doppel ausgewürfelt hatten konnten wir dem Gegner erst mal einen gehörigen Schrecken einjagen. Jörg und Moritz im Schnelldurchgang 3:0, Alex und Marcy drehten ein fast verlorenes Spiel mit grandiosem Schlussspurt noch in ein 11:9 im Fünften. Ohne Chance hingegen unser Dreierdoppel mit Steffen und Guido.
Im oberen Paarkreuz spielte Alex gegen den sehr sicher und variabel agierenden Pels tapfer mit, hatte aber letztendlich keine wirkliche Chance. Jörg hatte mit Greifenberg zwar den einzigen Spieler der Klasse mit über 1600 Punkten vor der Brust, aber Punkte sind Schall und Rauch, wenn man die Aufschläge nicht retourniert. Glattes 3:0 für Jörg, Mannschaftsführung 3:2.
Auch die Mitte hielt den Vorsprung. Moritz tastete sich gegen Jakobs immer mehr an einen Satzgewinn heran, im 3. und leider letzten Satz kam er immerhin in die Verlängerung. Marcy, als Kettenraucher und Nichttrainierer ohnehin kein Konditionswunder hatte zu allem Überfluss auch noch eine Erkältung mitgebracht und quälte sich überwiegend schupfend zum Sieg gegen den jungen Voss, der immerhin satte 150 TTR-Punkte mehr auf die Waage brachte, als unser röchelnder Marcy. Mannschaftsführung 4:3!
Im unteren Paarkreuz war Guido gegen Wolfgang Schoulen erwartungsgemäß chancenlos, dagegen hatten wir Steffen mit seinen Noppen gegen einen jugendlichen Gegner als weiteren Punktebringer fest eingeplant. Im ersten Satz klappte das auch noch, danach stellte sich Blumenröder immer besser auf das Spiel ein und siegte noch deutlich. 4:5 zur Halbzeit.
Der Rest ist leider schnell erzählt: Eine realistische Chance auf einen weiteren Punkt hatte niemand mehr von uns, trotz einiger ansehnlicher Spiele. Okay, Marcy gesund und als Nichtraucher vielleicht noch gegen Jakobs, der als Ballonspieler unserem Prügelwunder eigentlich in die Karten spielte…
Fazit: teuer verkauft, Kopf oben behalten und auf die wichtigen Spiele schauen.

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Stand: 17. August 2020
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